Drei Stunden am Sonntagabend.

CN: Suizid

Meine Erlebnisse vom letzten Sonntagabend haben mich im Verlauf dieser Woche nicht losgelassen, sondern sind mir immer wieder hochgekommen, tagsüber und auch nachts. Ich bin in solchen Fällen so gestrickt, dass ich mich dann auf das, was mein Unterbewusstsein so deutlich fordert, dann notgedrungen auch einlasse. Lass es zu, lass es durch, denke ich in solchen Situationen meistens, dann ist es auch irgendwann wieder gut.

Es begab sich folgendermaßen: Letzten Sonntagabend saß ich friedlich und nichtsahnend im Zug zurück nach Hamburg, als der Zugführer plötzlich eine Notbremsung durchführte und der Zug mitten auf freier Strecke zum Stehen kam. Es war kurz nach acht Uhr abends und draußen wurde es gerade dunkel. Es waren nicht sehr viele Fahrgäste an Bord und viele stöhnten nur wegen der Verzögerung, schienen aber nicht besonders beunruhigt. Ich schon, aber das ist nichts Besonderes, weil ich zwar im Prinzip gerne Zug fahre, dabei aber trotzdem immer nervös bin.

Als uns wenige Minuten später die Zugbegleiterin darüber informierte, dass „sich unsere Weiterfahrt wegen eines Notarzteinsatzes am Gleis auf unbestimmte Zeit verzögere“, fiel mir sofort auf, dass ihre Stimme nur mühsam kontrolliert klang.

Ich war beunruhigt. Ich schrieb meinem Freund, der in vorbildlicher Weise sofort anbot, zu kommen und mich abzuholen. Da wir aber mitten in der Pampa standen und ich keine Ahnung hatte, wo genau die nächste Straße oder der nächste Feldweg verlief, schien mir das keine praktikable Idee. Außerdem war ich mir auch nicht sicher, ob man mich aussteigen lassen würde, irgendwo in der fast dunklen Landschaft.

Wir warteten. Komisches Gefühl. Ich starrte aus dem Fenster, bis ich in der Ferne Blaulicht sah, das sich uns langsam näherte. Meine Hoffnung, dass der Notarzteinsatz nicht an unserem Zug notwendig geworden war, löste sich in Luft auf. Bis dahin hatte ich es wenigstens prinzipiell für möglich gehalten, dass der „Zwischenfall“ sich an einem anderen Zug ereignet haben könnte, der irgendwo vor uns nun die Strecke versperrte. Und dass wir vielleicht einfach rückwärts zu dem Bahnhof zurückkehren könnten, den wir wenige Minuten zuvor passiert hatten. Aber wenn es so gewesen wäre, hätten sich nicht Polizei und Rettungswagen mühsam zu uns vorarbeiten müssen, klar.

Es ist schon irgendwie eigenartig, wie das menschliche Hirn so funktioniert oder auch nicht. Während ich Ihnen die Geschehnisse jetzt im Nachhinein beschreibe, denke ich die ganze Zeit: Es kann doch nicht wahr sein, dass dir spätestens in diesem Moment noch immer nicht klar geworden ist, was los ist. Aber es war so, vielleicht oder bestimmt auch, weil mein Bewusstsein die Fakten und Hinweise nicht zusammenpuzzeln wollte.

Aber es war natürlich genau so, wie Sie jetzt vermutlich schon wissen: Ein Mensch war unter unseren Zug geraten. Wahrscheinlich, um diese Tageszeit und an diesem Ort, nicht ohne Absicht. Der Notarzt war für den bedauernswerten Zugführer, der noch versucht hatte zu bremsen, aber keine Chance hatte, den Menschen auf den Gleisen nicht zu überrollen. Dieser Mensch lag jetzt, möglicherweise in Einzelteilen, unter unserem Zug.

Draußen war es mittlerweile stockdunkel. In der Ferne näherte sich mehr Blaulicht. Direkt bis zum Zug kamen allerdings keine weiteren Fahrzeuge mehr, sie hielten in einigen hundert Metern Entfernung, so schien es mir. Ein Blick in die Google Maps zeigte mir, dass es in der Nähe verschiedene kleine, verschlungene Feldwege gab, die zwischen Bahngleisen und dem Fluss mehr oder weniger im Zickzack verliefen. Keine Ahnung, warum die beblaulichteten Einsatzfahrzeuge an verschiedenen Positionen Stellung bezogen.

Die Zugbegleiterin lief durch den Zug und zählte stumm Fahrgäste. Sie sah niemanden an und ihr Blick sagte deutlich: Bitte sprecht mich nicht an. Sie tat mir leid.

Wir warteten. Ich chattete mit meinem Freund und war froh, dass ich vor der Abfahrt noch auf dem Klo gewesen war. Und dass ich eine brandneue FFP2-Maske trug.

Etwa siebzig Minuten nach der Notbremsung kam dann endlich wieder eine Lautsprecherdurchsage. Wir wurden darüber informiert, dass dieser Zug nicht weiterfahren könne und wir Fahrgäste evakuiert werden müssten. Dazu sollten wir uns in den letzten Wagen des Zuges begeben, wo uns die Feuerwehr beim Aussteigen helfen würde. Dann würden uns Kleinbusse zum nächsten Bahnhof bringen und von dort aus würde dann ein Schienenersatzverkehr eingerichtet.

Gut, dass der Zug nicht voll besetzt war, denn natürlich sprangen sämtliche Fahrgäste auf wie ein Mann und stürmten in Richtung des letzten Wagens. Dort knäulten wir uns dann vor der hinteren Tür, die schon geöffnet, aber noch nicht freigegeben war. Draußen waren noch freundliche Feuerwehrleute damit befasst, eine Hühnerleiter vom Zug zum Erdboden (Höhenunterschied: etwa 2 Meter) in Position zu bringen und die Szene gut auszuleuchten. Dann endlich, nach einer gefühlten halben Ewigkeit, die auch tatsächlich fast eine Stunde gedauert hatte, begannen sie damit, Sechsergruppen beim Aussteigen aus dem Zug behilflich zu sein, wann immer irgendwo außerhalb der beleuchteten Szene ein Kleinbus verfügbar wurde. Das ging gar nicht mal so schnell.

Obwohl ich nicht gedrängelt hatte, sondern einfach nur zur Tür vorgegangen war, als gerade mal Luft war, gehörte ich zu einer der ersten Gruppen, die ausstieg. Das wusste ich aber noch nicht, als ich mit Hilfe von etwa acht starken Männern über die Hühnerleiter nach unten krabbelte. Meinem Wunsch nach einem Sprungtuch hatte man leider nicht entsprechen können. Das war nicht schlimm, die Feuerwehrleute waren freundlich und ermutigend; trotzdem war ich froh, als ich auf dem Feldweg stand. Ein junger Mann ließ sich meinen Namen und mein Geburtsdatum sagen für „falls es einen Corona-Fall geben sollte“. Meine Telefonnummer wollte er aber nicht, insofern hoffe ich nun noch immer, dass nicht plötzlich ein Briefbote mir die Aufforderung bringt, zum Test zu gehen.

Der starke Scheinwerfer, der die Tür und die zehn Quadratmeter davor beleuchtete, ließ die Dunkelheit ringsherum noch etwas dunkler scheinen. Irgendwie schienen an diesem Abend auch Mond und Sterne anderswo im Einsatz zu sein. Ich sah noch, dass vorne am Zug noch immer das Blaulicht des Rettungswagens in Betrieb war, aber sonst gar nichts.

„Meine“ Sechsergruppe sah zum Glück aber auch ganz gesund aus und alle trugen ihre Masken vorschriftsmäßig. Darüber war ich schon sehr froh. Nach der Feststellung unserer Personalien führte uns dann ein netter junger Mann vom Roten Kreuz in die Dunkelheit und zwar mit einem ziemlichen Tempo. Ich eilte ihm nach, ließ aber gerne etwas Abstand zur Gruppe, um mal kurz meine Maske abnehmen zu können und frische Luft zu atmen. Schnelles Gehen mit FFP2-Maske ist nämlich ganz schön anstrengend für Untrainierte wie mich.

Nun verstand ich, wofür die anderen Einsatzfahrzeuge, die nicht bis zum Zug gefahren waren, benutzt wurden. Zum Teil noch gar nicht – sie warteten darauf, dass die Fahrgäste aus dem Weg waren, bevor sie sich dann mit dem eigentlichen Vorfall würden beschäftigen können. Beleuchten, bergen, reinigen, was immer da eben so anfällt. In stockfinsterer Nacht fernab der Zivilisation.

Wieder andere freundliche Menschen und Lichtquellen beleuchteten unseren Fußweg bis zu der Ecke, wo die Kleinbusse auf uns warten sollten. Was hilfreich war, denn niemand von uns wollte in dieser Situation versehentlich vom Weg abkommen, in einen Graben rutschen oder über eine Baumwurzel stolpern.

Der Weg kam mir weit vor, aber schließlich erreichten wir einen Rotkreuz-Kleinbus, dessen Blaulicht einladend durch die Nacht flackerte. Wir durften einsteigen und unverzüglich losfahren. Vorne saßen unsere Retter, ein Herr und eine Dame. Beide ließen sich nicht anmerken, dass sie vielleicht auch andere Pläne für diesen Sonntagabend gehabt hatten, sondern verbreiteten eine Aura von Optimismus und Souveränität. Optimistisch und souverän stellten sie dann einige Minuten später fest, dass sie den Weg zu dem Bahnhof, zu dem sie uns bringen sollten, nicht kannten, jedenfalls nicht genau. Egal, dachten wir, Google wird es schon richten. Und Google tat sein Bestes, wusste allerdings nicht (woher auch, es hatte ihm sicher niemand gesagt), dass auf dem Weg zum Bahnhof eine Baustelle lag, die seit Neuestem eine Vollsperrung der Straße notwendig machte.

Die freundliche Rotkreuzlerin fluchte ein bisschen und optimistisch-souverän, stieg aber dann aus und schob die Baustellenabsperrung zur Seite. Wir fuhren etwa hundert Meter durch Treibsand, schoben noch eine Absperrung weg, hubbelten über eine Schwelle und waren wieder auf der Straße. Sehr zeitsparend und der Bahnhof war auch schon fast in Sichtweite. Uff.

Am Bahnhof herrschte reges Treiben und es warteten tatsächlich schon mehrere Reisebusse auf Fahrgäste. Nach Hamburg würde uns keiner dieser Schienenersatzbusse bringen, so erfuhren wir, aber bis nach Rotenburg, also drei Stationen weiter. Und dort würde dann um 23.47 Uhr ein Zug nach Hamburg abfahren.

Es war inzwischen ungefähr 22.30 Uhr und es war klar, dass es noch dauern würde, bis alle 76 Zugpassagiere in Sechsergruppen angeliefert werden würden. Zum Spazierengehen war es zu kalt und zu dunkel, also stieg ich in den bereitstehenden Bus und wartete.

Was für ein Abend. Ich war müde, hungrig und musste mal Pipi. Und die armen Katzen zu Hause erst! Wahrscheinlich schon halbverhungert. Um 22.30 Uhr bin ich sonst ja schon längst zu Hause.

Und trotzdem. Was war mir schon passiert außer etwas Nervosität, längerer Warterei, einer Kletterpartie aus dem Zug und einer Busfahrt durch die Dunkelheit inklusive Baustelle? Nichts eigentlich. Jedenfalls im Gegensatz zu dem Zugführer, der jetzt vermutlich noch immer völlig fertig im Rettungswagen saß und seine Berufswahl im Nachhinein stark anzweifelte. Oder die Zugbegleiterin, die vermutlich auch einer PTBS nahe war. Oder die Feuerwehr und das Rote Kreuz, vermutlich überwiegend ehrenamtlich, das eigentlich einen friedlichen Sonntagabend hatte verbringen wollen.

Wussten Sie, dass ein Zugführer im Durchschnitt dreimal im Laufe seiner Karriere mit einem „Personenunfall (PU)“ zu tun hat. Und dass „Personenunfall“ ein nicht wirklich viel schöneres Wort für „Schienensuizid“ ist? Ich finde das heftig.

Und dass es immer wieder Menschen gibt, die für sich keinen anderen Ausweg sehen, als sich auf die Schienen zu stellen, zu setzen oder zu legen und auf den Zug zu warten? Die in Kauf nehmen, dass andere Menschen durch ihre Tat traumatisiert werden und ihres Lebens nicht mehr froh? Das finde ich noch viel heftiger.

Es gibt viele mögliche Gründe für Suizid, darunter zahlreiche Krankheiten an Körper und/oder Seele, die ein Weiterleben, so wie es gerade ist, nicht erstrebenswert machen. Ich maße mir nicht an, auf gar keinen Fall, diese Gründe zu bewerten oder zu kommentieren. Wirklich nicht. Ich glaube an das Recht auf selbstbestimmtes Sterben und das schließt den Suizid selbstverständlich mit ein. Das muss mir nicht gefallen, aber ich muss es respektieren.

Jedoch – hier kommt es – was ist, wenn die Entscheidung zum Suizid nicht wirklich selbstbestimmt, nicht frei getroffen wird, sondern in (möglicherweise scheinbarer) Ermangelung weiterer Handlungsoptionen? Wenn jemand sich nicht mitteilen kann oder will und deshalb nicht erfahren kann, dass es vielleicht doch Alternativen gibt?

Dieses Phänomen gibt es ganz ähnlich in der Palliativmedizin. Der Satz „Ich möchte am liebsten tot sein!“ wird oft auch von unheilbar und lebensverkürzend Erkrankten gesagt. Und im vorsichtigen Gespräch stellt sich dann heraus, dass sie:er eigentlich: „Ich kann und will so, wie es gerade ist, nicht weiterleben!“ sagen wollte. Und dass sie:er durchaus offen für Alternativen ist. Über Palliativmedizin, über Hospize, über perfekte Schmerzmedikation darf aber immer und überall gesprochen werden, das ist der große Vorteil.

Über Suizid wird eher weniger und sehr vorsichtig berichtet. Um Gottes Willen, wir dürfen niemanden zur Nachahmung anregen! Bedenkt doch den Werther-Effekt, der heute gerne auch als Enke-Effekt bezeichnet wird. Berichtet nur mit Delikatesse und mit Neutralität und nennt unbedingt zum Schluss die Telefonnummern der Suizid-Hotline. Das ist bestimmt gut und richtig, aber die Grenzen zum Totschweigen (kein Wortspiel beabsichtigt) sind manchmal fließend, fürchte ich.

Und – ganz wichtig – es gibt auch einen Papageno-Effekt! Papageno ist eine Kunstfigur aus der Oper Die Zauberflöte, einer der immer lustig ist und für jede blöde Situation einen guten Spruch kennt, der andere aufbaut und ermutigt. Und zum Ende der Oper hin ist er erschöpft und fühlt sich verlassen. Sein bester Freund ist weg und er sehnt sich nach seiner Freundin Papagena, die er nur kurz gesehen und dann schon wieder aus den Augen verloren hat. Er spielt mit dem Gedanken, sich das Leben zu nehmen, aber zum Glück erzählt er uns, den Zuschauern davon. Und damit wir nicht auf die Bühne gehen und ihn in den Arm nehmen und trösten müssen, schickt Mozart wieder die 3 Knaben vorbei, die im Verlauf des Abends schon mehrmals schlauer waren, als Knaben ihres Alters normalerweise sind. Sie retten Papageno und führen ihn zu Papagena, seiner Freundin, was seine Laune sofort stark verbessert.

Der Papageno-Effekt ist in meinen Augen weniger ein Effekt, als die Erkenntnis, dass auch ein verzweifelter Lebensmüder, der sich öffnet und um Hilfe bittet, oft Unterstützung bekommt. Denn es gibt viele bewährte Möglichkeiten, den Traurigen, den Müden, den Kranken und den Depressiven in der Krise beizustehen – unabhängig, ob die Krise nur im Moment besteht oder vielleicht Ausdruck einer chronischen Erkrankung ist. Es gibt so viele Angebote und nicht alle haben mit einem Einweisungsbeschluss und starken Medikamenten zu tun. Es gibt die verschiedensten Ansätze und die meisten davon sind ganz sicher besser als nachts auf einem Bahngleis zu stehen und in die Scheinwerfer eines sich nähernden Zuges zu starren.

Wir sind nicht mit dem Bus nach Rotenburg gefahren worden. Nach etwa einer halben Stunde, inzwischen waren die meisten Fahrgäste aus dem Zug auch da, wurde festgestellt, dass auf dem Gleis am Bahnhof noch ein leerer Zug stand, der am frühen Abend mal auf dem Weg nach Bremen gewesen war und dann nicht weiterfahren konnte. Wir durften in diesen Zug einsteigen, fuhren gegen 23.30 Uhr ab und waren kurz vor eins in Hamburg. Ohne weitere Vorkommnisse. Meine Katzen waren verwundert und hungrig, aber leicht zu besänftigen. Ich durfte in meinem eigenen Bett schlafen und hatte im Grunde nur ungefähr drei Stunden verloren. Und viel Zeit und Grund zum Nachdenken gehabt.

Wenn Ihre Gedanken darum kreisen, sich das Leben zu nehmen, sprechen Sie mit Freunden und Familie darüber. Hilfe bietet auch die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr erreichbar – unter 0800/111 0 111 und 0800/111 0 222. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

8 Kommentare

  1. Das Thema ist nicht erfreulich, aber wie es geschrieben wurde ist wieder mal erstklassig und gefühlvoll. Danke! Und keine Vorkommnisse bei der nächsten Fahrt ✌️

  2. Das Thema ist nicht erfreulich, aber wie es geschrieben wurde ist wieder mal erstklassig und gefühlvoll. Danke! Und keine Vorkommnisse bei der nächsten Fahrt ✌️

  3. Ich bin vorgestern Mittag in Linz am Bahnhof gestanden, mit meinem Mann und einer Freundin, die auf ihren Zug nach Hause gewartet hat. Und am übernächsten Gleis ist ein Zug nach Budapest gestanden. Und ich hab mir gedacht, dass ich jetzt eigentlich unter ein Räderpaar klettern könnte, mich hinlegen und einfach abwarten, bis der Zug abfährt. Ich hab’s nicht getan, weil zu viele Leute herum, so viele Scherereien, wie kommt mein Mann nach Hause (er fährt nicht mehr mit dem Auto), wer versorgt die Katzen, wie kommen die Umstehenden dazu, aufgehalten zu werden, sich das anschauen zu müssen etc. Aber der Gedanke war da und einfach gut… Kommt ab und zu mal vor, dass ich mir sowas denke… Und ich lass es immer bleiben, weil… Dabei leb‘ ich gerne und freu mich meiner Tage…

    1. Hallo Caterina, wie schön, dass du heil nach Hause gekommen bist und diesen Kommentar schreiben und deine Gedanken teilen kannst. Denken und auch das Durchdenken finsterer Angelegenheiten muss ja möglich sein – ich denke, es hilft niemandem, wenn man sich das verbietet. Und so eigenartige Vorstellungen davon, wie es wohl wäre, wenn… Die kennen vielleicht die meisten von uns. Manche Dinge muss ich mir auch überlegen dürfen, um sie dann abhaken zu können. Und dann das Leben wieder genießen zu können. Viele scheinbare Widersprüche sind ja in Wirklichkeit keine. Danke dir auf jeden Fall für den Denkanstoß.

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