Urlaub und Blogpause.

Zwei Wochen Urlaub. Endlich. Das wurde auch Zeit. Sagen die Fräuleins und ich bin geneigt, ihnen zuzustimmen.

Ganz schön urlaubsreif sehe ich aus. Zum Friseur muss ich unbedingt, aber auch die Schatten unter meinen Augen müssen weg. Ein bisschen besser und vielleicht auch mit weniger abruptem Ende schlafen wäre schon nicht schlecht. Oh ja. Wo ich so darüber nachdenke und schreibe: Weckerdeaktivierungsgeräusch. Nicht, dass ich am Montagmorgen zur Unzeit geweckt werde und denke: Ach, hättest du das doch am Wochenende erledigt, als du gerade darüber nachdachtest und schriebst.

Zwei Wochen Zeit zum Erholen. Also davon abgesehen, dass ich meine Wohnung aufräumen und durchputzen muss, ein Friseurbesuch dringend ansteht, ich die Steuererklärung meiner Mutter vorbereiten und auch meine Mutter, die ich seit ein paar Wochen nicht gesehen habe, besuchen möchte.

Zwei Wochen. Das ist natürlich viel weniger und kürzer als die sechs Wochen, die ich früher immer nehmen musste – den gesamten Jahresurlaub am Stück – und ganz so viel wie in sechs Wochen lässt sich in zwei Wochen natürlich auch nicht erledigen. Aber dafür kann ich irgendwann dann eben noch einmal zwei Wochen Urlaub nehmen und am Ende des Jahres irgendwann noch zwei Wochen. Das habe ich mir früher immer gewünscht. Also.

Und im Moment fühlt sich die Aussicht auf zwei weitgehend selbstbestimmte Wochen hervorragend an. Zwei Wochen, in denen ich häufig nach Bremen fahren kann, auch unter der Woche, oder Bremen nach Hamburg kommt. Mit dem 49-Euro-Ticket geht das ganz hervorragend.

Ansonsten ist mein wichtigstes Vorhaben in den nächsten zwei Wochen: So oft wie möglich schwimmen gehen. In Hamburg oder Bremen, im Schwimmbad oder im Badesee. Hauptsache Wasser, endlich wieder. Ich habe mir einen neuen Tankini gekauft, schwarz mit Zitronen drauf, der muss eingeweiht werden. Und eine Schwimmboje bestellt, damit ich, wenn ich alleine unterwegs bin, meine Wertsachen nicht immer einsam und unbewacht am Ufer lassen muss.

Die Schwimmboje hat zwei aufblasbare Bojenkammern und ein garantiert trockenes Aufbewahrungsfach, lässt sich – hoffentlich – leicht aufpusten und wieder entleeren, wird einfach mit einer Strippe am Körper befestigt und geht dann mit mir schwimmen. Ich bin sehr gespannt, ob ich mir damit sehr bescheuert vorkomme, gehe aber davon aus, dass der Peinlichkeitsfaktor etwas geringer sein wird als in den Momenten, in denen ich mit meiner Handtasche ins Wasser gegangen bin (was gelegentlich schon vorgekommen ist).

Ich werde berichten, vielleicht sogar mit Fotodokumentation.

Das Blog wird übrigens auch ein paar Wochen lang Urlaub machen. Einfach mal alle Viere von sich strecken und über nix nachdenken. Das tut ja auch der Kreativität gut. Hoffentlich.

Voraussichtlich sind wir am zweiten Juli-Wochenende wieder am Start. Gut erholt und mit Schwimmhäuten zwischen den Zehen. Warten Sie es ab und machen Sie es gut!

 

5 Kommentare

  1. ich wünsche Dir und den Fräuleins sehr viel Erholung, wiewohl ich den Blog sehr vermissen werde, ist er doch inzwischen die einzige Verbindung zu Euch..
    ich hoffe, wir lesen uns erholt wieder!!
    Liebe Grüße auch nach Bremen!!
    (und vielleicht schwimmen wir uns ja irgendwo über den Weg..)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.